Die Wermutzen

Tango und Cash

Wie, das sollen wir essen? November 24, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — wermutzen @ 10:10

Das Lieblingsfutter unserer Kerle harmoniert nicht so recht mit der kalten Jahreszeit. Nun ja einiges ist schon noch zu bekommen, aber zu viel zu hohen Preisen.

Also durchstöbert Mama Zweibein die Meerliforen und wird auch fündig. Die Kerle dürfen auch einige Kohlsorten mampfen. Wie bei allem neuen Futter muss man sie langsam anfüttern.

In der Theorie las sich das alles super. Wir wussten ja schon, dass wir Prada und Guccischweine haben, aber das Wintergemüse kommt mal gar nicht bei ihnen an.

Gut, lassen wir es mal drauf ankommen und lassen die Rübenwürfelchen bissi länger im Gehege.  Vielleicht fressen sie sie ja doch. Pah denkste! Nix da. Kein bissi. Nicht mal ein Krümelchen.

Im Endefekt fiepten und muikten sie wenn man:

- in die Küche ging

- irgendwo irgendetwas raschelte

- jemand am Gehege vorbeilief

Naja der Heukonsum ist gestiegen, aber von Wintergemüse halten sie nichts.

Die Rübe wird verschmäht, vom Chinakohl wird nur das zarte gefressen und das Kohlräbchen wird links liegengelassen – allerdings futtern sie wenigstens die Blätter.

Ich hab noch viele, viele andere Dinge auf der Liste was sie mal verkosten müssen.

Wutzen, stellt euch auf einen harten Winter ein.

Mama Zweibein

 

Milben… igitt. November 21, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — wermutzen @ 2:16

Die Wutzen haben Milben.

Wir hatten ein freiverkäufliches Milbenmittel besorgt, aber das schlug nicht an. Leider:

Cash ist ein wenig nackt am Hals und Tango hat ne schorfige Stelle am Rücken. Die juckt ihn so sehr, aber er kommt nicht richtig dran. Beim kratzen fällt er um. Wenn es ihn nicht so jucken würde, wäre sein umkippen eigentlich ganz witzig anzusehen…

Naja, half nix. Die Kerle also zum Tierarzt geschafft.

Die Tierärztin war von den Milben so begeistert, dass sie sie sogar unters Mikroskop packte…  Ich war nicht so begeister als ich die kleinen Biester sah *grusel*

Wenn man „sich totstellen und so tun als wäre man nicht da“ als tapfer bezeichnen kann, dann hatten wir gaaaaaaaanz tapfere Schweinchen. Selbst als die Tierärztin mit der grossen bösen Spritze ankam, haben sie nur kurz gefiept. Die armen Kerlchen waren danach allerdings etwas traumatisiert…

Schlimm nur, dass sie nächste Woche noch ne Spritze brauchen. Die erste ist gegen die aktuellen Milben und die zweite für deren Nachwuchs.

Da unsere Wutzen ja keinen Kontakt zu anderen Schweinchen haben, kamen die Milben wohl mit dem Streu ins Gehege.

Für Mama Zweibein bedeutet das:

- Gehege leeren

- Einrichtung erst über Nacht im Freien lassen, dann mit Essigwasser schruben und nochmal ne Nacht im natürlichen Kühlschrank stehen lassen

- Plastikwannen gründlich reinigen. Ich habe sie mit Essig geflutet und muss sie noch schrubben

- wenn alles soweit ist, die Kerle rausangeln und den gehegeboden schurbben

-alles wieder so herstellen, dass sich Schweine wohlfühlen

Hm, ob ich das nächste Woche nach der zweiten Spritze nochmal alles machen muss?

Mama Zweibein

 

Cash muckt auf November 21, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — wermutzen @ 1:59

Nun ist Cash schon 9 Monate alt und wird immer dreister – nicht nur seinem Kumpelschwein gegenüber.

Der Kleine nagte an einem rum und testet immer wieder an, ob unser Pullover denn dieses mal essbar ist. Kaum raschelt irgendwo eine Tüte fiept er los als hätte er seit Wochen – ach was – seit Monaten kein Futter mehr bekommen. Dabei ist es ihm ganz egal, dass die Futterschale noch randvoll ist.

Tango ist gewaltig genervt vom aufmüpfigen Zwerg. Immer wieder schleicht sich Cash an und zwickt den Dicken in den Hintern. Und das geschnotter erst. Da stehen sie sich minutenlang gegenüber und mosern sich an. Nase an Nase.

Naja, das soll die letzte Rappelphase sein. Hoffen wir mal, dass sie die Ränge bald ausgefochten haben…

Mama Zweibein

 

die zeit… wo ist sie nur geblieben… ? November 21, 2008

Gespeichert unter: Allgemeines — wermutzen @ 1:51

Mama Zweibein hat unseren Blog sowas von vernachlässigt… das geht ja auf einen Schweinehaut.

Aber wir haben durch lautes gemuike und geschnotter abhilfe geschaffen.

Was alles war:

Familie Zweibein war in Urlaub und wir mussten zu Hause bleiben. Immerhin hatten sie eine wunderbare Vertretung: Tante Zweibein.

Tante Zweibein war toll. Sie hatte für uns nur unser Lieblingsfutter und besondere Leckerchen. Wir wussten gar nicht, dass es sowas gibt! Kurz: wir waren im Schweinehimmel.  Wenn sie abends die Tür aufmachte haben wir sie mit muiken und fiepen begrüsst, was sie mit einer extra Portion Futter belohnte.

Gut, wir haben ein paar Grämmelchen zugelegt in den zwei Wochen, aber einen Dicken hintern haben wir nicht bekommen.

Es war eine schöne Urlaubszeit und Tante Zweibein darf uns ruhig öfters verpflegen *auf die Leckerchen freu*