Da ich am WE immer so selten am PC bin gibt es nun ne Zusammenfassung:
Samstag:
Der Kampf um Haus und Unterstand
Das Cash sich rappelt ist ja nichts neues. Aber nun will er sein eigenes Revier. Am besten das von Tango. Problematisch ist nur, dass Tango ein gutes Pfund mehr auf die Waage bringt und Cash noch in der Leichtgewichtklasse ist.
Die Rangelei um den Unterstand konnte Tango klar für sich ausmachen. Aber beim kleinen Haus musste er passen. Sein dicker Hintern -ähm- sein Größenvorteil warf ihn aus dem Rennen. Cash ist wendiger und hat damit das kleine Haus eingenommen.
Wie konnte ich nur…
ich wagte es das morgentliche Wutzenritual durcheinander zu bringen. Nicht das ich jemals im Traum daran gedacht habe, dass die Kerle nach einer Woche schon so eingefahrene Gewohnheiten haben…
Sonst sah es so aus:
1. misten
2. Heuraufe wieder an ihren Platzestellen und Heu wechseln
3. Wassernapf schrubben und Wasser wechseln
4. geschnippeltes Gemüse reichen
Aber da Samstag war und mein kleines Zweibeinchen (ACHTUNG OT): „vor lauter Hunger schon am aussterben“ war lief das so ab:
1. misten
2. Heuraufe wieder an ihren Platz stellen und Heu wechseln
Tja, Punkt 3 und 4 wollte ich nach dem Zweibeinfrühstück machen. Die Wutzen waren nicht begeistert. Sie knotterten durch das ganze Gehege und suchten nach Punkt 4. Auf Punkt 3 könnten sie ja verzichten. Aber Punkt 4? Nee, niemals!!!
Es war ein lautes Frühstück und damit meine ich nicht das Zwergenzweibein. Nein, ich meine die Wutzen. Vor lauter geknotter und geschimpfe bin ich dann doch an den Kühli und gab ihnen wenigsten ein wenig Bestechungsmöhre, damit wir in Ruhe unseren Kaffeee schlürfen konnten.
Sonntag:
Das Misten
Da unser Gegehe im Wohnzimmer neben dem Sofa steht miste ich morgens die Kloecken aus. Beim großen Haus und dem Unterstand ist es einfach, da sie jeweils in einer Schale stehen. Beim Cashhäusi und der Heuraufe siehts anders aus. Da steh ich dann in Flip-Flops *ichhassediesedingerzwischendenzehenlatschen* im Gehege und kehre aus.
Nomalerweise werde ich dann von den Wutzen im Hausbeäugt und angeknottert. Das sieht immer herrlich aus: Cash schaut aus dem Fenster und Tango aus der Tür: „Boah ne, nu steht die schon wieder in unserem Wohnzimmer und putzt den Boden. Kann die das denn nicht mal sein lassen? Weiss die denn nicht wie lange wir dort nun wieder hinpieseln müssen, damit es wieder so riecht wie vorher? Pah, Zweibeiner haben ja keine Ahnung.“
Aber heute kamen sie raus – naja erst Tango und kurz darauf sein Schatten Cash – und knotterten aus der Entfernung. „Von drinnen hört sie uns vielleicht nicht. Komm, wir gehen mal näher. Vielleicht hat sie ja zufällig noch ein bissi Chicoree dabei…“
Hm, ich höre sie zwar besser, aber gemistet wird dennoch… *denzweibissibestechungschicoreegeb*
Sontag spät abends:
Papa Zweibein spielt Silent Hill: Origins und ich schau zu. Das mach ich gerne. Ist fast wie Film schauen. Die Kerle erzählen munter vor sich hin und machen sich über den restlichen Fenchel her.
Ein normaler Abend also. Bis Papa Zweibein „Duuu“ sagt. Hm, ich dabei nichts gedacht: „Ja?“. Kam wieder ein „Duuuuuu, weisst du wo Cash sitzt?“ „Hm, in seinem Häuschen oder hat er Tango aus dem Unterstand vertrieben?“ „Nö. Cash sitzt auf der Heuraufe“
Da hatte er es sich doch auf dem Heu gemütlich gemacht und futtert munter vor sich hin. Und natürlich lag der Fotoknipser sonstwo. Als ich ihn dann hatte, war Cash wieder unten. Aber wie gut, dass wir so verfressene Kerle haben. Daher dauerte es auch nicht lange bis Cash wieder im Hau saß:

Eigentlich ging ich nicht von aus, dass sie es auf die Raufe rauf schaffen. Aber mit so einem noch schlanken Körper ist es wohl kein Problem ^^ .
Bevor wir ins Bett sind kam die Raufe wieder in die Mitte des Geheges. Die Umrandung ist auf dieser Seite nur 25 cm hoch und er hätte locker von der Raufe aus drüber hüpfen können.
LG
Mama Zweibein